Was ist eine Wasserkastanie ...

Die Wasserkastanie gehört zu der botanischen Familie der Riedgrasgewächse (bot.: Cyperaceae).

Ihre Heimat liegt in den sumpfigen Gebieten der Tropen - Westafrika, Madagaskar, auf den Pazifischen Inseln, Indien und dem tropischen Ostasien. Kultiviert wird die Sumpfpflanze in China, den Philippinen, Indien und Südchina. Vor allem in China besitzt sie einen festen Platz in der Küche. Dort wird die dunkle Sprossknolle, mit dem hellen Fruchtfleisch wegen ihres süßen Aromas, vor allem als Zutat für Desserts verwendet. Die Wasserkastanie ist nicht mit der Kastanie verwandt, wie vielleicht der Name vermuten lassen könnte. Die langsam reifenden Knollen weder im stehenden Gewässer kultiviert und mühsam von Hand geerntet. Auf asiatischen Märkten werden die ungeschälten Wasserkastanien mit einer erdigen Kruste angeboten. Diese schützt sie vor dem Austrocknen und hält sie länger frisch. Die runden, 2,5 bis 4 cm großen Wasserkastanien schält man etwa so wie einen Apfel, in einer Spirale um die Frucht herum. Schlaffe Wasserkastanien mit gelblich verfärbtem Fruchtfleisch sondert man dabei gleich aus. In Deutschland sind sie nur schwer frisch zu bekommen, aber aus China und Hongkong sind sie als Konserve in einigen gut sortierten Asiashops zu finden. Die Knollen aus den geöffneten Dosen kann man, gut einen Monat im Kühlschrank aufbewahren, wenn man sie aus der Dose in ein Glas füllt und jeden Tag mit frischem Wasser bedeckt.


Verwendungszweck

Verbergen unter ihrer braunen, blättrigen Schale eine knackige weiße, leicht süßlich schmeckende Knolle, die roh in Salaten oder klein gehackt und mit gehacktem Schweinefleisch sowie Garnelen als Füllung Verwendung findet. Das Kastanienmehl dient zum Binden. Beim Kauf achtet man darauf, dass die Wasserkastanien keine Druckstellen haben.

Subjects