Die bedeutendsten Produktionsländer der Schwarzwurzel sind Belgien, Frankreich und die Niederlande. Die Saison geht von Oktober bis April. Die Schwarzwurzel, auch Winterspargel genannt, ist eine braun- bis schwarzrindige, walzen- bis leicht spindelförmige Pfahlwurzel mit weißem Milchsaft. Das Innere der Wurzel ist fleischig, weich, weiß und hat einen ausgezeichneten, zarten, leicht nuss- oder mandelartigen, an Spargel erinnernden Geschmack.
Unter den Gemüsearten wird der Gesamtnährwert der Schwarzwurzel nur noch von Erbsen und Bohnen übertroffen. Die Schwarzwurzel besteht zu 78 % aus Wasser - dennoch ist sie ernährungsphysiologisch besonders hoch anzusiedeln.
Ihre wesentlichen Inhaltsstoffe sind die Glykoside Inulin, Asparagin, Cholin und Lävulin, Eiweiß, Fett, Kalium, Calcium, Phosphor, Eisen, Natrium, Provitamin A und die Vitamine B1, E und C. Die Schwarzwurzel kann als Schonkost empfohlen werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks kann man sie einige Tage aufbewahren. Schwarzwurzeln werden fast ausschließlich als Kochgemüse verwendet. Man isst sie als schmackhafte Beilage in weißer Soße zu gebratenem Rind- und Schweinefleisch, einzeln oder zusammen mit Möhren, Sellerie, Zwiebeln, Bohnenkraut und Fleischklößchen sowie als Salat angemacht.