Der Rettich wurde
Kultiviert: Seit 5000 Jahren, erstmals in Ägypten
Herkunft: Vorderasien
Familie: Kreuzblütler
Verwandtschaft: Radieschen, Kren, Chinakohl, Broccoli, Grünkohl, Karfiol, Kohl, Kohlrabi, Kresse, Kohlsprosse, Rotkraut, Weißkraut
Reich an Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Eisen, Vitamin C, Niacin, Senföle (Allyl- und Butylsenföl), Thiocyanat
Appetit und die Sekretion der Verdauungssäfte fördern.
Wissenswertes
Die Varietäten sind unterschiedlich groß und verschieden geformt. Ihre Farbe reicht von weiß bis rot oder gelb, was auch davon abhängt, zu welcher Jahreszeit sie wachsen. Frühlingsrettiche sind z. B. klein und rund, Sommervarietäten länger und schmaler; beide isst man in der Regel roh. Der große weiße japanische Rettich kann roh gegessen oder auch sauer eingelegt werden.
Rettich ist in Vorderasien heimisch und gehört zu den ältesten Kulturpflanzen. Der Schwerpunkt des Rettichanbaus liegt heute in Ostasien, in China, Japan und Korea; in Europa sind es Frankreich, Italien, Österreich, die Niederlande und Deutschland. Das Angebot bei uns ist ganzjährig, wozu auch wesentlich die Importe aus den Niederlanden beitragen. Rettiche sind rund, zapfen- oder spindelförmig, zylindrisch, oval, walzenförmig, bis 30 cm lang und in der Farbe weiß, rosa, rot, braun, violettblau bis schwarz und rot mit weißen Spitzen. Das hinter der rauhen oder glatten Schale befindliche Fleisch ist stets weiß. Rettich kommt eine hohe ernährungsphysiologische Bedeutung zu. Inhaltsstoffe sind: Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett, Calcium, Kalium, Phosphor, Natrium, Eisen, die Vitamine B1, B2, Niacin und C. Mit dem höchsten Basenüberschuss gehört Rettich zu den gesundheitlich wertvollsten Gemüsen. Den in Rettich enthaltenen Senfölen ist die Diät- und Heilwirkung dieses Gemüses zuzuschreiben. Rettich wirkt appetitfördernd und lindernd bei Gallen- und Leberleiden sowiebei Gicht und Gelenkrheumatismus. Rettich wird überwiegend roh verzehrt - gerieben, geschnitten, als Brotbelag oder zu Salaten