Der Konllensellerie wurde
Kultiviert: Seit der Antike
Herkunft: Europa
Familie: Doldenblütler
Verwandtschaft: Karotte, Petersilie, Fenchel, Dille, Koriander, Liebstöckel
Charakter: Kalium, Natrium, Calcium, Phosphor, Magnesium, Provitamin A, Vitamine E und B6, Niacin, hoher Anteil an Ballaststoffen, ätherische Öle, Cumarin
Entwässernd, hautreinigend und beruhigend wirken. Meine Samen wirken antiseptisch und desinfizierend.
Wissenswertes:
Die getrockneten Früchte des Selleries liefern ein eigenes Gewürz, Selleriesamen genannt. Gemahlen und mit Salz vermischt ist es als Selleriesalz bekannt. Selleriesamen werden außerdem in der Pharmazeutik als Beruhigungsmittel verwendet oder um den Geschmack anderer Medikamente zu verdecken.
Knollensellerie-Anbau finden wir vom Mittelmeerraum, seinem Heimatgebiet, bis Skandinavien. Die führenden Produzenten sind Frankreich, die Niederlande, Belgien und Deutschland. Unser Markt wird unterstützt durch Importe aus den Niederlanden, Dänemark, Frankreich, Belgien usw.
Die Haupterntesaison geht von September bis November. Der Knollensellerie entwickelt eine faustgroße, kugelige Knolle mit einer bräunlich- oder gelblichweißen bis graubraunen Rinde. Das Fleisch ist weißlich und schwammig bis fest. Die verhältnismäßig kurzen Blattstiele sind im Gegensatz zum Bleichsellerie für die Verwendung ungeeignet. Der hohe ernährungsphysiologische Wert des Knollensellerie liegt in seinem Gehalt an ätherischen Ölen, verantwortlich für Geschmack und Geruch, den Mineralstoffen Eisen und Calcium sowie an Provitamin A und den Vitaminen E, B1, B2, B12 und C. Als harntreibendes Mittel schätzt man Sellerie bereits seit dem Mittelalter. Heute weiß man auch von seiner allgemein stärkenden, blutreinigenden, hustenmildernden und entwässernden Wirkung. Knollensellerie wird entweder für sich als Gemüse zubereitet oder aber als würzende Einlage in Suppen oder Eintopfgerichte gegeben.
Foto:Stihl024/pixelio