Was ist eine Karotte ...

Die Karotte wurde


Kultiviert: Seit dem Mittelalter

Herkunft: Asien

Familie: Doldenblütler

Verwandtschaft: Sellerie, Petersilie, Fenchel, Dille, Koriander, Liebstöckel

Reich an Kalium, Calcium, Natrium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Provitamin A (Alpha- und Beta-Karotin), Vitamin E und B6, relativ hoher Anteil an Zucker und Ballaststoffen

Harntreibend wirken, die Verdauung regulieren und Blähungen lindern. In der Volksmedizin werde ich als blutbildend und antibakteriell beschrieben. Mit etwas Öl genossen wird mein Karotin noch besser vom Körper aufgenommen.

Mit einer Anbaufläche von ca. 468.000 ha und einer Gesamtproduktion von rund 5,4 Mio t ist die Möhre eine der wichtigsten Gemüsearten überhaupt. Anbau findet praktisch in allen Ländern der Welt statt; in Europa in großem Umfang in Italien, den Niederlanden, Frankreich, Belgien, Großbritannien, Polen, Spanien und Deutschland. Die 30-80 cm hoch werdende Möhre besteht aus einer dicken, fleischigen Pfahlwurzel samt Stängel und Blättern. Die Form der Wurzel variiert wie ihre Farbe (weiß, gelb, rot, violett oder dunkelrot). Die kurzen, rundlichen, stumpfen Sorten nennen wir Karotten. Botanisch sind Möhren und Karotten aber das Gleiche. Die Möhre/ Karotte hat einen fein süßlichen, aromatischen Geschmack.  Die Möhre ist das Gemüse mit dem weitaus höchsten Karotingehalt. Karotin wird im menschlichen Körper in Verbindung mit Fett in Vitamin A umgewandelt. Vitamin A wird für das Wachstum sowie für Haut- und Sehfunktionen benötigt. Weitere Inhaltsstoffe: Kohlenhydrate, Eiweiß, Lezithin, Glutamin, wenig Fett, Anthocyan, Kalium, Calcium, Eisen, die Vitamine B1, B2, C und E. Möhren wirken harntreibend, blutbildend und antibakteriell. Zum Rohverzehr eignen sich am besten die frühen Möhren, ob frisch aus der Hand, als Salat, auf Rohkostplatten oder als Saft ausgepresst. Häufiger ist aber die Verwendung der Möhre gekocht oder geschmort.

 

 

Foto:Stihl024/pixelio

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