Was ist Ginkgo ...

In Ostasien schätzt man Ginkgo auch seiner "Nüsse" wegen, die aus den Samenanlagen der weiblichen Pflanze entstehen. Aufgrund dieser aprikosenähnlich aussehenden "Früchte" bzw. Samenbezeichnet man den Baum auch als "Silberaprikose". Traditionell reicht man sie zu Familienfesten und Hochzeiten. Der Extrakt der Ginkgonüsse wird seit Jahrtausenden bei Asthma, Husten, Nervosität, Wurmbefall und zur Beruhigung verwendet. Heute findet der Ginkgo seine Anwendung in der traditionellen chinesischen Medizin, in der asiatischen Volksmedizin, in der Homöopathie und natürlich in der modernen Pflanzenheilkunde, der Phytotherapie.

Am bekanntesten ist seit alters her der Einsatz der Ginkgonüsse der weiblichen Samen, d.h. der in die Nussschale gehüllten Kerne, die man in der Regel kocht oder röstet. Die Kerne sind arm an Fett, reich an Stärke und Eiweiß.

  Verwendungszweck

Die Nusskerne werden in einer eingeölten Pfanne unter Rühren geröstet und dann heiß auf einem Papier reibend abgepellt. In der koreanischen Küche werden sie zum Garnieren verwendet, in der chinesischen als Nüsse gegessen oder aus dem Glas als Beilage zu Fisch verwendet. Nach Entfernen der fleischigen Außenschicht werden die Ginkgonüsse geröstet und oftmals rot eingefärbt.

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