Der Fenchel wurde
Kultiviert: Seit dem Altertum
Herkunft: Vorderasien, Mittelmeergebiet
Familie: Doldenblütler
Verwandtschaft: Sellerie, Karotte, Petersilie, Dill, Koriander, Liebstöckel
Reich an Calcium, Kalium, Natrium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Provitamin A, Vitamine B1, B2 und B6, Vitamin C, Niacin, Ballaststoffe, zudem Flavonoide, Cumarine; Ätherisches Öl: Anethol, Fenchon
Verdauung fördern, harntreibend wirken und den Magen stärken.
Fenchel wird in der ganzen Welt kultiviert, hauptsächlich aber in wärmeren Ländern wie Süditalien, Südfrankreich, Spanien, Griechenland und Nordafrika. In Deutschland ist der Gemüsefenchel erst in den letzten Jahrzehnten bekannt geworden. Er ist das ganze Jahr über erhältlich, allerdings mit einem geringen Angebot im Juli/August. Der Fenchel gehört zur Familie der Doldenblütler. Charakteristisch sind die weißlichen, flachen oder rundlichen Knollen, zwiebelähnlich aus verdickten Blattscheiden, mit dicken Stielen und fein gefiederten Blättern. Der herzhafte Fenchel schmeckt anisartig und leicht süßlich. Der wichtigste Inhaltsstoff des Gemüsefenchels ist ein ätherisches Öl, das für den herzhaft-angenehmen, anisartigen Fenchelgeruch und -geschmack verantwortlich zeichnet. Außerdem: Zucker, Stärke, Eiweiß, Calcium, Kalium, Phosphor, Eisen, Provitamin A und die Vitamine B1, B2, B12, C und E. Fenchel eignet sich als Salat oder für Rohkostplatten. Auch als Warmgemüse zu Fleisch- und Fischgerichten ist der Fenchel zu empfehlen.
Foto:Paul-Georg Meister/pixelio