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Mais stammt aus dem Süden Mexikos. Babymais, auch Minimais genannt, ist unreif geernteter Mais spezieller kleinfruchtiger Zuckermaissorten. Hauptanbaugebiete sind Thailand, Frankreich, Spanien, Israel, Kenia und Südafrika. Die zarten, 8-10 cm langen, cremefarbigen bis blassgelben Kölbchen haben einen milden, feinen Maisgeschmack und sind ungekocht essbar. Da der Zuckergehalt nach der Ernte rasch abnimmt, sollte Babymais sofort gekühlt und möglichst frisch verwendet werden.
Zubereitung:
Die zarten Kölbchen nur kurz blanchieren, in Butter dünsten, für Mixed Pickles in Essig einlegen und als dekorative Beilage servieren. Babymais zu allen Gemüse- und Grillgerichten verwendet werden.
Inhaltsstoffe:
100 g enthalten: 86 kcal (361 kJ), 3,0 g Eiweiß, 1,2 g Fett, 15,8 g Kohlenhydrate (1,3 BE), 300 mg Kalium, 0,15 mg Vitamin B2, 0,12 mg Vitamin B2.
Kauf und Haltbarkeit:
Ganzjährig verfügbar. Im Kühlschrank 3-5 Tage haltbar.
Baby - Mais wird schon seit etwa 5000 Jahren kultiviert, er war ein Grundnahrungsmittel bei den Azteken, Mayas und Inkas. Nach der Entdeckung Amerikas brachten ihn die Spanier nach Europa, wo er allerdings lange Zeit nur als Zierpflanze kultiviert wurde.
Portugiesische Seefahrer brachten den Mais von Europa nach Asien, dort erlangte er rasch wirtschaftliche Bedeutung und verbreitete sich schnell. Wahrscheinlich mit den Türken - das heute selten verwendete Synonym "Türkischer Weizen" zeugt davon - kam der Mais über den Balkan wieder nach Europa zurück.
Babymais ist unreif geernteter Mais spezieller kleinfrüchtiger Sorten. Die kleinen, etwa 5 - 10 cm langen Kolben sind vor allem in der chinesischen und thailändischen Küche eine sehr beliebte Zutat.
Verwendung
Der Geschmack von Mini Mais unterscheidet sich gänzlich von frischem Mais. Die Kolben werden als Ganzes oder geschnitten Salaten oder Gemüsegerichten beigegeben.