Zoologisches zählt das Rind zur Gattung Bovidae. Die Stammform aller Rinder ist der Auerochse (Bos primigentus). Die Hausrinderasse, die durch Züchtung aus dieser Urform entickelt wurden, teilt man grob in Höhen -und Tieflandrassen ein. Das gelbe, rote und graubraune Hähenvieh gehört zur ersteren, Schwarz - und Rotbunte dagegen zur Tieflandrasse.
Bei den heutigen Rassen zur Fleischgewinnung unterscheiden wir Aberdeeen oder Black Angus, kleine, einfarbig schwarze, auch rote, hornlose Tiere. Deutsches Angus, das aus einer Kreuzung von Aberdeen Angua mit deutschen Doppelnutzungsrassen hervorgegangen ist. Herford, kleine, dunkelrote Rasse mit weißem Kopf und Bauch, das aus England Stammt und heute weltweit verbreitet ist. Galloway, kleine , schwarze auch gelbbraune , hornlose Rasse, mit krausem, wolligen Fell. Charolais, aus Zentralfrankreich stammende Rasse, die schwere, weiße Tiere hervorbringt. Weißblaue Belgier, reinweiße, blau - und schwarzweiße Tiere mit übermäßig erzüchteter Muskulatur. Piemontese, aus Nordwestfalen stammende einfarbig hellgraue Rasse mit ausgeprägter Muskulatur. Diese Aufzählung läßt sich nahetz endlos fortsetzen.
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Stier geschlechtsreifes, männliches Tier
Kuh weibliches Tier
Kalb Junges Rind bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres
Ochse kastriertes männliches Tier
Färse weibliches Tier, das noch nicht gekalbt hat.
Ob geschmort, gegrillt, gekocht oder gevraten: Rindfleisch überzeugt. Die beim Rind am meisten entwickelten Muskelpartien befinden sich in den Beinen, der Brust, der Flanke und im Nacken. Aufgrund des hohen Bindegewesanteils müssen diese aromatischen Fleischteile lange gegart werden. Zu den weniger beanspruchten Muskelpartien, die deshalb auch das zarteste Fleisch aufweisen, gehören der Rücken, die Hüften sowie das Filetstück. Fleisch dieser Kategorie eignet sich besonders gut zum Braten bzw. Kurzbraten und Grillen.
Foto:Andri Peter/pixelio